Facility Management Software im Vergleich: Die besten Lösungen in 2026

Dieser Artikel wurde am 08.01.2026 überarbeitet und auf Aktualität überprüft.

Ob Koordination von Dienstleistern, Sicherheit gewährleisten oder Investitionen planen – Facility Manager haben alle Hände voll zu tun. Überblick behalten ist dabei oft eine Herausforderung. Zum Glück gibt es digitale Unterstützung in Form von Facility Management Software.

Doch welches Tool passt am besten zu den eigenen Herausforderungen und spezifischen Aufgaben? Unser großer Vergleich von Facility Management Software liefert die Antwort. Basierend auf unserer Markterfahrung haben wir sieben Anbieter ausgewählt, die Facility Managern den Alltag spürbar erleichtern.

Inhaltsübersicht

Auf diese Lösungen kommt es im Jahr 2026 an: Auswahl der Facility Management Software

In unserem großen Vergleich von Facility Management Software konzentrieren wir uns auf sieben FM-Software-Produkte, welche die wichtigsten Aufgaben des modernen Facility Managements abdecken und im deutschsprachigen Markt etabliert sind:

  • Wowflow
  • Planon
  • FMX
  • Net Haus Software
  • Facility (24)
  • Wave Facilities
  • eTask

Die Auswahl beruht auf unserer jahrelangen Erfahrung als Facility Manager. Wir listen in unserem Vergleich daher nur Lösungen, die im Alltag von Gebäudeverwaltern und Dienstleistern einen echten Mehrwert schaffen. Genauere Informationen zur Anbieter-Auswahl gibt es am Ende des Artikels.

Lassen Sie uns nun einen genauen Blick auf die einzelnen Lösungen werfen:

Wowflow – Moderne Facility Management Software

Wowflow ist keine typische, planbasierte CAFM-Software. Stattdessen konzentrieren sich die Macher auf betriebliche Aspekte des Facility Managements. Das Ziel: einfache Lösungen anbieten, die reibungslos funktionieren.

Dafür bietet Wowflow zum einen eine intuitive Benutzererfahrung, weshalb die Software sowohl von Managern als auch von Außendienstmitarbeitern gerne genutzt wird – mobil und am Rechner. Zum anderen werden die ausgewählten Funktionen und Module kontinuierlich und bis zur Perfektion weiterentwickelt.

Mit der Software lassen sich für eine optimale Ressourcennutzung Arbeiten priorisieren, zuweisen und nachverfolgen. Dafür bietet sie eine Fotodokumentation, eine nahtlose E-Mail-Integration und eine intuitiv bedienbare, sehr gut bewertete App. Dienstleister erhalten so detaillierte Jobbeschreibungen – unabhängig davon, ob sie bei Wowflow einen eigenen Account haben.

Für die Planung von Wartungsaufgaben gibt es einen integrierten Kalender. Daneben enthält die Software weitere nützliche Funktionen wie eine Übersicht über verliehene Geräte und für das Schlüsselmanagement.

Hauptfunktionen:

  • Auftragsmanagement und Ticketing: Projekte werden an einem Ort gesammelt, um ihren Status in Echtzeit nachverfolgen zu können.
  • Anlagenmanagement: Assets können über eine App erfasst werden, um etwa Wartungspläne anzulegen.
  • Geräte- und Schlüsselmanagement: Wowflow ermöglicht die Nachverfolgung verliehener Gegenstände.
  • Wartungsplanung und Instandhaltung: Geplante Wartungen können automatisch an interne Techniker oder Dienstleister delegiert und deren Umsetzung überwacht werden.
  • Fotodokumentation und Inspektion: Fotos, Checklisten und andere Dokumente können gezielt angefragt und hinterlegt werden, was die Zusammenarbeit erleichtert.
  • Dienstleister-Plattform: Aufträge können per E-Mail oder QR-Code an die zuständigen Dienstleister übermittelt werden.
  • Checklisten und Formulare: Formulare und Checklisten lassen sich entsprechend der Inspektions- oder Wartungsanforderungen flexibel erstellen.
  • Analytics und Reporting: Reports zu Gebäuden, Aufgaben, Dienstleistern und mehr werden mit wenigen Klicks erstellt und als PDF gespeichert oder im ERP hochgeladen.

Wowflow im Einsatz:

Vorteile von Wowflow:

  • Kurze Implementierung: Die Software ist nach zwei Wochen im Unternehmen einsatzbereit.
  • Ein hochgelobtes Support-Team, das jeden Kunden als echte Person behandelt und nicht nur als Ticket-Nummer.
  • Eine der günstigsten Lösungen mit transparenter und flexibler Preisgestaltung: Die Manager-Lizenz gibt es ab 99 Euro. Weitere Lizenzen können nach Bedarf hinzugebucht werden.
  • Die mobile App erhält überwiegend positive Bewertungen in den Stores (Google: 4,2, Apple: 4,4). Die Akzeptanzraten für die Nutzung liegen in den Unternehmen bei bis zu 90 Prozent.
  • Die intuitiv bedienbare App deckt alle in der Software enthaltenen Funktionsbereiche ab. Benötigte Informationen sind so immer griffbereit in der Hosentasche.
  • Es werden zehn verschiedene Sprachen unterstützt, darunter Deutsch, Englisch, Polnisch, Türkisch und Rumänisch.
  • QR-Codes können für Gebäude oder Anlagen erstellt werden, um Wartungsanfragen automatisch in Wowflow zu sammeln.
  • Externe Dienstleister können ohne zusätzliche Kosten auf der Plattform integriert werden. Sie benötigen nicht einmal einen Wowflow-Account, wodurch die Akzeptanzrate bei fast 100 Prozent liegt.
  • Wowflow bietet Unternehmen einen kostenlosen Zugang, um die Software 14 Tage lange im Betrieb zu testen.
  • Die E-Mail-Integration ermöglicht die automatische Synchronisierung von Nachrichten mit Wowflow-Aufgaben, sodass alles an einem Ort gespeichert wird.

Nachteile von Wowflow:

  • Wowflow hat keine CAFM-Zertifizierung. Ein Grund: Es fehlen Softwaremodule wie Raumplanung oder Energiemanagement.
  • Das Hosting findet in der Cloud statt. Es gibt keine On-Premise-Variante. Allerdings kann eine private Cloud-Lösung aufgesetzt werden.

Wowflow ist eine moderne Facility Management Software, die sich auf die Kernprozesse konzentriert. Dadurch ist sie schnell implementierbar und intuitiv bedienbar. Der Fokus liegt auf einer mobilen Arbeitsweise mit Smartphone und Tablet.

Wowflow bietet einen kostenlosen 14-tägigen Testzugang und umfassende Informationen auf der Website.

  • Für Unternehmen, die nach einer schlanken Software mit einem top Preis-Leistungsverhältnis suchen.
  • Im Browser oder per mobiler App bedienbar.
  • Trusted-Bewertung: 4,7
    (90 Rezensionen)

Planon

Die Planon Gruppe ist einer der weltweit größten Anbieter von IWMS- und Facility Management Software und betreibt Büros in 16 Ländern mit über 1.000 Mitarbeitern:

Quelle: Planon Webseite (Screenshot vom 09.12.2025)

Das Unternehmen will Datensilos beseitigen, indem es eine einheitliche Informationsplattform schafft. Dafür entwickelte es die Planon Plattform. Sie verbindet alle Beteiligten im Facility Management miteinander und unterstützt Bereiche wie Real Estate-, Arbeitsplatz-, Maintenance- und Nachhaltigkeitsmanagement. Planon geht damit über den Funktionsumfang einer CAFM-Software hinaus. Der Weltmarktführer für Facility Management Software hat die Plattform bisher bei über 3.250 Kunden implementiert.

Hauptfunktionen:

  • Space & Workplace Services Management: Hierüber lassen sich die Flächennutzung, die Belegungsplanung und die Arbeitsplatzverwaltung optimieren.
  • Asset & Maintenance Management: Zur Sicherstellung eines regulären Betriebs kann mit diesem Tool der gesamte Lebenszyklus von Anlagen gemanagt werden.
  • Real Estate Management: Mit diesem Modul lassen sich das Immobilienportfolio strategisch steuern und die Gesamtkosten im Blick behalten.
  • Energy & Sustainability Management: Mit Planon lassen sich Energieverbrauch und CO2-Fußabdruck erfassen und verbessern.
  • Service Management: Hierunter fallen klassische Facility Management Prozesse wie Helpdesk und Ticket-Systeme.
  • Mobile & IoT Integration: Durch dieses Feature können Echtzeit-Daten wie Raumbelegung, Temperatur, Luftqualität oder Energieverbrauch automatisch im System erfasst werden.

Vorteile von Planon:

  • Die Planon Plattform liefert eine „Single Source of Truth“.
  • Planon integriert sich nahtlos in das SAP Contract and Lease Management.
  • Die umfangreichen Softwaremodule sind gut aufeinander abgestimmt, sodass fast alle Aspekte im Facility Management mit einem einzigen Tool abgedeckt werden.
  • Die Software ist GEFMA-444-zertifiziert.
  • Planon gibt es als Cloud- und als On-Premise-Version.

Nachteile von Planon:

  • Die große Zahl an Funktionen kann gerade zu Beginn überfordern.
  • Die Komplexität erhöht die Kosten und die Dauer der Implementierung erheblich, da die Hilfe eines Planon-Beraters obligatorisch ist.
  • Es besteht keine Möglichkeit, die Software über die Website einem Funktionstest zu unterziehen.
  • Es gibt keine Transparenz hinsichtlich der Kosten.
  • Die Software fokussiert sich auf Desktop-Anwendung, was sich an einer veralteten App für Smartphone und Tablet zeigt.

Planon ist Weltmarktführer und bietet eine breite Palette an IWMS- und CAFM-Funktionen. Grundlage dafür ist die Planon Plattform, die eine unternehmensspezifische Anpassung der Tools ermöglicht.

Es gibt keine Möglichkeit, über die Website einen Testzugang anzufordern.

  • Besonders für global agierende Konzerne und Unternehmen mit vielfältigen Facility Management Aufgaben geeignet.
  • Die Software kann lokal oder in der Cloud betrieben werden.
  • Trusted-Bewertung: 3,3
    (49 Rezensionen)

FMX

FMX steht für Facilities Management Express und ist ein cloudbasiertes CAFM-System aus den USA:

Quelle: FMX Webseite (Screenshot vom 09.12.2025)

Die Software legt einen Schwerpunkt auf Bildungseinrichtungen und Behörden. Das äußert sich in Features wie dem Reporting zu Busunfällen und der Bündelung von Reinigungsanfragen.

In den USA nutzen über 2.600 Schulen, Universitäten und Gemeinden FMX. Die Software gilt dort als Branchenführer im Bildungsbereich. In der EU ist sie nicht so weit verbreitet. Um im europäischen Facility-Management-Markt weiter Fuß zu fassen, setzt das Unternehmen unter anderem auf Kooperationen mit regionalen Partnern sowie lokale Anpassungen, insbesondere beim Datenschutz.

Hauptfunktionen:

  • Auftragsmanagement und Ticketing: Arbeitsaufträge werden zentral erstellt, verwaltet und an zuständige Dienstleister weitergeleitet.
  • Projektmanagement: FMX bietet interaktive Diagramme im Gantt-Style, um Aufgaben, Zeitpläne und Meilensteine zu visualisieren.
  • Inventurmanagement: Der Verbrauch von Ersatzteilen lässt sich zentral erfassen, um Budgets zu überwachen und Nachbestellungen bei den Lieferanten direkt zu initiieren.
  • Wartungsplanung und Instandhaltung: Anstehende Wartungen können geplant und deren sachgemäße Umsetzung mithilfe von Checklisten überprüft werden.
  • Reservierungsmanagement: Egal ob Flächen, Tools oder Fahrzeuge – mit FMX lässt sich nach verfügbaren Ressourcen suchen, um sie zu reservieren.
  • Kapitalplanung und Accounting: Kosten für Instandhaltung und Erneuerung können kalkuliert und getrackt werden.
  • Interaktive Karte: Gebäude, Geschosse und Nutzer werden auf Karten zur besseren Übersicht und Planung erfasst.
  • Analytics und Reporting: Es stehen zahlreiche Reports zur Auswertung und besseren Planung zum Beispiel von Betriebskosten bereit.
  • API‑Integration: Die Software lässt sich mit anderen Tools verbinden, um einen kontinuierlichen Daten- und Kommunikationsfluss für die Verwaltung und Bewirtschaftung von Objekten zu gewährleisten.

Vorteile von FMX:

  • Durch die Fokussierung auf Schulen und Hochschuleinrichtungen bildet die Software deren Ansprüche zuverlässig ab.
  • Dank der cloudbasierten Architektur und der mobilen App ist eine standortunabhängige Nutzung ohne aufwendige lokale Installation möglich.
  • Der modulare Aufbau der Software ermöglicht eine flexible Anpassung an die eigenen Bedürfnisse.

Nachteile von FMX:

  • Das Unternehmen ist in den USA ansässig, was Datenschutzbedenken mit sich bringen kann.
  • Der Anbieter bietet keine Preistransparenz auf der Website.
  • Die Plattform ist ausschließlich webbasiert. Es gibt keine On-Premise-Version.
  • FMX ist keine offiziell GEFMA 444-zertifizierte CAFM-Software.

FMX ist eine auf Schulen und Hochschulen ausgelegte Software. Dadurch beinhaltet sie eine Reihe an Funktionen, die vor allem für diese Institutionen relevant sind.

FMX bietet Interessenten eine Demo-Version. Außerdem gibt es eine Produkt-Tour auf der Website.

  • Für Institutionen und Unternehmen im Bildungsbereich.
  • Im Browser oder per mobiler App bedienbar.
  • Trustpilot-Bewertung: 4,5
    (38 Rezensionen)

Net-Haus (hausmanager und TechnikerApp)

Net-Haus ist ein etablierter Anbieter von Facility Management Software: Das Unternehmen existiert seit 25 Jahren:

Quelle: Net-Haus Webseite (Screenshot vom 09.12.2025)

Seine erste webbasierte Gebäudemanagementsoftware hausmanager brachte es 2004 auf den Markt. Vier Jahre später folgte die TechnikerApp. In diesem Jahr wurde Net-Haus vom polnischen CAFM-Anbieter Singu übernommen, was die Innovationskraft weiter stärken soll.

Eigenen Angaben zufolge haben mehr als 400 Unternehmen hausmanager im Einsatz, täglich arbeiten etwa 4.500 Techniker mit der TechnikerApp. Die Software unterstützt primär das technische Gebäudemanagement und bietet Funktionen für die Auftragsplanung, Kommunikation und Leistungsdokumentation.

Hauptfunktionen:

  • Auftragsverwaltung und Ticketing: Projekte können zentral angelegt, nachverfolgt und automatisch dem passenden Mitarbeiter oder Kollegen zugeordnet werden.
  • Anlagenverwaltung: Anlagen und Einrichtungen werden gezielt einem Raum oder Gebäude zugeordnet und mit einem QR-Code versehen. Darüber lassen sich schnell alle notwendigen Informationen per Smartphone-Kamera abrufen.
  • Verbrauchszähler: Mit dieser Funktion lassen sich Zählerstände bequem per App erfassen.
  • Zeiterfassung: Über die App lassen sich Arbeitszeiten pro Mitarbeiter und Projekt dokumentieren.
  • Nachweise und Protokolle: Ein PDF-Dokument dient als Leistungsnachweis und wird aufgabenbezogen abgelegt.
  • Qualitätskontrolle (optional): Die Qualität der erbrachten Dienstleistungen kann anhand von individuellen Checklisten überprüft werden.
  • Checklisten-Vorlagen nach VDMA 24186 (optional): Die vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau erstellte Liste hilft bei einer optimalen Instandhaltung.
  • Rechnungserstellung (optional): Einzelrechnungen für erbrachte Leistungen und Sammelrechnungen für Dienstleister können erstellt und mit wenigen Klicks per Mail verschickt werden.

Vorteile von Net-Haus:

  • Die hausmanager-Software und die zugehörige TechnikerApp können 30 Tage lang kostenlos getestet werden.
  • Die Lösung lässt sich in der Cloud und lokal betreiben. Dadurch können verschiedene Bedürfnisse hinsichtlich des Datenschutzes, Servicelevels und der Abrechnung bedient werden.
  • Durch das Hinzubuchen von Zusatzfunktionen lässt sich die Software an spezifische Herausforderungen anpassen.
  • hausmanager bietet eine Vielzahl an Schnittstellen zu anderen Programmen, sodass Informationen nahtlos übertragen werden und nicht verloren gehen.

Nachteile von Net-Haus:

  • Einzelne Bewertungen weisen auf einen unzureichenden Support hin. So werden angeblich Beschwerden oder Fehler in der Software nicht gleich behoben.
  • Das Design von Web-Anwendung und App wirkt mitunter veraltet.
  • Nach der Übernahme durch Singu ist unklar, wie sich das Unternehmen in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.
  • Net-Haus positioniert sich im Bereich des technischen Gebäudemanagements. Typische CAFM-Softwaremodule wie die Raumplanung und eine CAFM-Zertifizierung fehlen.
  • Auf der Website werden keine Preise genannt.

Net-Haus ist eine auf das technische Gebäudemanagement ausgelegte Software. Der Leistungsumfang lässt sich durch optionale Features wie Rechnungsstellung erweitern.

Net-Haus bietet die Möglichkeit, die Software 30 Tage lang zu testen. Daneben gibt es die Option einer kostenlosen Online-Präsentation.

  • Für Gebäudemanager, Hausmeisterdienste, Hausverwalter und soziale Dienste.
  • Im Browser und per mobiler App oder als lokal installiertes Programm verfügbar.
  • Trusted-Bewertung: 3,7
    (16 Rezensionen)

facility (24)

Die Facility (24) Management Software ist laut Aussage der Entwickler das meistgenutzte Cloud-CAFM-System in der DACH-Region:

Quelle: Facility (24) Webseite (Screenshot vom 09.12.2025)

Es bietet eine breite Funktionspalette und ist GEFMA-zertifiziert. Die Lösung ist modular aufgebaut: Den Grundstein legt das Modul „Flächen-, Reinigungs- und Objektmanagement“. Dessen Funktionen sollen mittelständische Unternehmen bei der Verwaltung ihrer eigenen Immobilien unterstützen. Aufbauend darauf gibt es weitere Fachmodule. Das System kann so flexibel erweitert und auf die verschiedenen Anforderungen eines Unternehmens zugeschnitten werden.

Hauptfunktionen:

  • Flächen-, Reinigungs- und Objektmanagement: Dieses Basismodul bietet einen Überblick über die eigenen Liegenschaften mit einer 360° Ansicht und geografischen Verortung.
  • User-Help-Desk-Modul: Diese Zusatzfunktion mit App dient als zentrale Möglichkeit, Störungen und Anliegen zu erfassen und zu bearbeiten.
  • Modul „Instandhaltung/TGA“: Hier werden alle Funktionen für Wartungsarbeiten wie Kalender, Erfassung von Zeiten und Material sowie Berichte gebündelt.
  • Energiemanagement-Modul: Dieses Tool dient der Planung, Steuerung und Kontrolle des Energieverbrauchs. Dazu zählen die Erfassung von Zählerständen und eine Unterstützung beim ESG-Reporting.
  • CAD-Komponente: Dieses Modul ermöglicht die präzise Planung und Auswertung von Räumen je nach Nutzungsart.

Vorteile von facility (24):

  • facility (24) ist GEFMA-444-zertifiziert und bietet eine breite Palette an CAFM-Features.
  • Eigenen Angaben zufolge ist die Software in 80 Prozent der Fälle in weniger als zehn Wochen implementiert – überdurchschnittlich schnell.
  • Die Software bietet Schnittstellen zu SAP, ERP, GLT, DMS und mehr, was einen nahtlosen Informationsfluss garantiert.
  • Durch den modularen Aufbau passen sich die Lizenzkosten an den Benutzungsumfang an.
  • Die langjährige Erfahrung des Unternehmens garantiert eine fundierte Beratung und einen zufriedenstellenden Service.

Nachteile von facility (24):

  • Eine geringe Anzahl an Downloads im Google Play Store weist darauf hin, dass die mobile App von Kunden nicht genutzt wird.
  • Die Implementierungs- und Anpassungskosten sind wie bei anderen GEFMA-zertifizierten Software höher.
  • Es gibt keine Möglichkeit, die Software lokal zu betreiben.

facility (24) ist eine cloud-basierte Software mit einem On-Demand-Service, was eine schnellere Implementierung ermöglichen soll. Dank des modularen Aufbaus lässt sich das CAFM-System an verschiedene Bedürfnisse flexibel anpassen.

Ein kostenloser Testzugang kann über die Website angefordert werden.

  • Für Unternehmen mit vielen Liegenschaften und Assets wie Krankenhäuser, Finanzdienstleister und Supermärkte.
  • Am Desktop und eingeschränkt als mobile App nutzbar.
  • Trusted-Bewertung: 5,0
    (14 Rezensionen)

Wave Facilities (Loy & Hutz)

Loy & Hutz ist ein Softwarehersteller aus Gießen, der Mitte der 1980er Jahre mit einem Programm zur Verwaltung medizinischer Geräte in Krankenhäusern gestartet ist. Mittlerweile bietet das Unternehmen waveware an:

Quelle: Loy & Hutz Webseite (Screenshot vom 09.12.2025)

Dahinter verbirgt sich eine Plattform, über die sich Programme erstellen und anpassen lassen – ganz ohne Programmierkenntnisse. Dafür stehen über 2.700 vordefinierte Bausteine zur Verfügung. Mit wave Facilities gibt es ein auf dem Baukasten basierendes Facility Management System, das flexibel und individuell an die eigenen Bedürfnisse ausgerichtet werden kann.

Hauptfunktionen:

  • FM-Basis: Das Modul bietet einen Grundstock an Funktionen für das Facility Management wie die Erfassung aller Gebäude und Räume. Ihnen können Termine, Ereignisse und Projekte zugeordnet werden.
  • Room & Space: Hier werden Funktionen zum effektiven Flächenmanagement gebündelt. Flächen können dafür nach DIN 277 kategorisiert, grafisch erfasst und wirtschaftlich optimiert werden.
  • Ticket: Hierüber lassen sich Anfragen bündeln, ordnen und überwachen.
  • Maintenance: Mit dem Modul für die Instandhaltung lassen sich Maßnahmen verwalten, planen und optimieren.
  • REG-IS: Diese Schnittstelle zu aktuellen Gesetzen unterstützt bei der Erfüllung der Betreiberverantwortung.
  • Privacy Suite: Dieses Modul hilft dabei, DSGVO-Vorschriften einzuhalten.

Vorteile von Wave Facilities:

  • Loy & Hutz kann auf einen großen Erfahrungsschatz mit namhaften Unternehmen zurückgreifen.
  • Die Software bietet dank des modularen Aufbaus und dem Baukasten-Prinzip eine enorme Flexibilität.
  • Die GEFMA-444-Zertifizierung belegt den breiten Umfang an CAFM-Funktionen.
  • Die Software bietet eine moderne Benutzeroberfläche für Desktop und Mobil.
  • waveware bietet eine Vielzahl von Schnittstellen, die eine flexible Integration in unterschiedliche IT-Landschaften ermöglichen.

Nachteile von Wave Facilities:

  • Es muss mit höheren Kosten für die Implementierung gerechnet werden, allein aufgrund der Beratung im Vorfeld und der notwendigen Schulungen des verantwortlichen Personals.
  • Die Software steht nicht als On-Premise-Version zur Verfügung.
  • Die Vielzahl an Auswahl- und Anpassungsmöglichkeiten kann unerfahrene Nutzer überfordern.

Loy & Hutz ist einer der führenden CAFM-Software-Anbieter im DACH-Raum. Ihre Plattform-Lösung waveware ermöglicht es, die Funktionen und die Benutzeroberfläche der Module individuell anzupassen.

Über die Website kann eine Demo-Version und weiteres Info-Material angefordert werden.

  • Für Unternehmen verschiedener Branchen, die ihre Prozesse individuell und schnell anpassen möchten.
  • Kann mit PC, Laptop, Tablet und Smartphone genutzt werden.
  • Google-Bewertung: 4,9
    (11 Rezensionen)

eTask

Das Unternehmen eTask Immobilien Software bietet eine Reihe an Softwareprodukten für den Betrieb von Immobilien:

Quelle: eTask Webseite (Screenshot vom 09.12.2025)

Dazu zählen neben einem CAFM-Programm unter anderem eine Inventur- und eine Gewerbemanagement-Software.

In der FM-Software ist eine BIM-Methodik auf Basis des offenen Standards IFC nativ integriert. Darüber hinaus bietet eTask eine modulare, individuell konfigurierbare Plattform mit einem breiten Funktionsumfang – von der Anlagenverwaltung über das Ticket- und Instandhaltungsmanagement bis hin zum Reinigungs- und Fuhrparkmanagement. Die Software ist GEFMA 444 zertifiziert.

Hauptfunktionen:

  • Instandhaltung: Mit dem Tool lassen sich Wartungspläne erstellen und Arbeitsprozesse zentral aufsetzen.
  • Anlagenverwaltung: Das Modul gibt einen Überblick über bewegliche und unbewegliche Anlagengüter, ihren Standort und ihren Wert.
  • Building Information Modeling (BIM): Mit dieser Funktion entsteht ein digitaler Zwilling noch während des Baus, sodass vor Fertigstellung der Betrieb geplant werden kann.
  • Reinigungsmanagement: Von der Ausschreibung bis zum Reporting werden hiermit Reinigungsleistungen geplant und verwaltet.
  • Umzugsmanagement: eTask unterstützt mit einem zentralen Workflow bei großen Umzugsprojekten.
  • Fuhrparkmanagement: Dieses Modul umfasst unter anderem Online-Fahrzeugbuchungen, Daten von Leasing-Verträgen und Termine für Inspektionen.

Vorteile von eTask:

  • Die Software gibt es als On-Premise- und als Cloud-Version.
  • eTask ist GEFMA-444-zertifiziert und umfasst eine Vielzahl an CAFM-Funktionen.
  • Die Lösung kann in ERP-Systeme wie SAP nahtlos integriert werden.
  • eTask ist modular, sodass die Software an individuelle Anforderungen angepasst und schrittweise erweitert werden kann.
  • Dank der BIM-Integration erhalten Facility Manager eine „Single Source of Truth“.

Nachteile von eTask:

  • Einige Nutzer empfinden die Benutzeroberfläche als weniger modern oder intuitiv im Vergleich zu anderen Cloud-basierten Systemen.
  • Für neue Anwender kann die Vielzahl an Funktionen und Modulen anfangs überwältigend sein.
  • Wie für GEFMA-zertifizierte Lösungen typisch, können die Anschaffungskosten höher ausfallen.

eTask stellt als eine von wenigen CAFM-Softwarelösungen eine BIM-Funktion bereit. Sie bildet die Grundlage für die Visualisierung von Prozessen im Facility Management.

eTask bietet keine kostenlose Testversion über die Website an.

  • Für Konzerne und mittelständische Unternehmen in Deutschland und Österreich.
  • Bereitstellung in der Cloud oder auf eigenen Servern.
  • Google-Bewertung: 4,8
    (5 Rezensionen)

Arten von Facility Management Software

Software-Produkte für das Facility Management sind All-in-One-Plattformen und damit Planungs-, Verwaltungs- und Kommunikations-Tool. Nutzer können darüber Aufgaben priorisieren und delegieren, Wartungsprozesse rationalisieren und dokumentieren sowie Strategien proaktiv entwickeln und umsetzen.

Trotz dieser Gemeinsamkeiten gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Tools. Für die Systematisierung hat sich folgende Unterscheidung etabliert:

CAFM (Computer-Aided Facility Management)

Gebäudemanagement Software wie in unserer CAFM Software-Übersicht bieten umfassende Funktionen für das ganzheitliche Gebäudemanagement. Es werden sowohl technische als auch kaufmännische, infrastrukturelle und administrative Aufgaben abgedeckt – beispielsweise Flächenmanagement, Raumverwaltung, Energiecontrolling, Vertragsverwaltung und die Koordinierung von Dienstleistern.
CAFM-Softwarelösungen können durch den Deutschen Verband für Facility Management (GEFMA) zertifiziert werden. Geprüft werden sie von Experten anhand eines festen Kriterienkatalogs.

CMMS (Computerized Maintenance Management System)

CMMS konzentriert sich auf die technische Instandhaltung von Anlagen und Gebäuden. Typische Funktionen sind Wartungsplanung, Störungsmanagement, Reparatur- und Ersatzteilverwaltung sowie die Dokumentation von Instandhaltungsmaßnahmen. CMMS ist häufig ein Bestandteil des CAFM.

ERP (Enterprise Resource Planning)

ERP-Systeme sind umfassende Softwareprodukte, die möglichst alle Geschäftsprozesse abbilden. Egal ob Buchhaltung, Personalwesen oder Facility Management – für die spezifischen Anforderungen der einzelnen Abteilungen werden spezielle Funktionsmodule bereitgestellt. Gleichzeitig dient ein ERP als zentrale Datenbank, sodass alle Geschäftsbereiche digital miteinander verbunden sind.

EAM (Enterprise Asset Management)

EAM konzentriert sich auf den gesamten Lebenszyklus von Anlagen und Vermögenswerten in einem Unternehmen. Diese Software-Lösungen gehen über die operative Instandhaltung hinaus und bilden langfristige Aspekte wie Investitionsplanung, Risiko- und Compliance-Management, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ab.

IWMS (Integrated Workplace Management System)

Ein IWMS integriert Funktionen von CAFM, CMMS und EAM und erweitert sie um Aspekte der Arbeitsplatzgestaltung und Nachhaltigkeit. Dazu zählen zum Beispiel die Verwaltung von Büroplätzen und Besprechungsräumen sowie die Analyse von Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Abfallproduktion und CO₂-Emissionen.

So haben wir ausgewählt

Der Markt für Facility-Management-Software ist enorm groß. Es ist daher kaum möglich, alle Anbieter in einen Vergleich aufzunehmen. Um eine passende Auswahl treffen zu können, nutzten wir für diesen Artikel folgende Kriterien:

  1. Die untersuchten Software-Produkte gehören zur Kategorie CAFM, CMMS oder IWMS. ERP- und EAM-Systeme wurden bei dem Vergleich ausgeklammert, da ihr Funktionsumfang weit über das Facility Management hinausgeht.
  2. Die Programme sind im DACH-Raum etabliert. Allerdings haben wir uns bei der Auswahl nicht an den Nutzerzahlen orientiert, sondern an unserer Markterfahrung. Das heißt, es wurden die Anbieter aufgenommen, die bei Kundengesprächen immer wieder genannt werden und anhand ihres Funktionsumfangs miteinander vergleichbar sind.
  3. Hinter Wowflow stehen ehemalige Facility Manager. Wir wissen, worauf es in dem Job ankommt. Deswegen haben wir in unserem Vergleich nur Lösungen aufgeführt, die dank ihres Funktionsumfangs und ihrer Funktionalität einen tatsächlichen Unterschied im Arbeitsalltag von Facility Managern machen.


Diese Auswahl stellt sicher, dass die Produkte untereinander vergleichbar sind. Zugleich decken sie ein breites Spektrum an Kundenansprüchen ab. Denn eines steht fest: So vielfältig die Aufgaben im Facility Management sind, so unterschiedlich sind die Wünsche an eine passende Software.

Fazit

Der Markt für Facility Management Software im Jahr 2026 zeigt deutlich: Es gibt nicht die eine perfekte Lösung für alle – aber für jeden Anspruch die passende Software.

Umfassende CAFM-Systeme wie Planon, eTask, facility (24) oder Wave Facilities bieten GEFMA-zertifizierte Komplettlösungen mit breitem Funktionsumfang. Spezialisierte Lösungen wie FMX oder Net-Haus punkten in ihren jeweiligen Nischen mit maßgeschneiderten Funktionen.

Doch oft ist weniger mehr. Genau das beweist Wowflow. Die Software legt einen klaren Fokus auf die Kernprozesse und eine intuitiv bedienbare App mit höchsten Akzeptanzraten.

Vor der Entscheidung für oder gegen eine Software heißt es also: Testen, testen, testen. Nicht alle bieten kostenlose Testzugänge – das birgt Kostenfallen. Bei Wowflow gibt es hingegen für 14 Tage einen kostenlosen Vollzugang. So kann die Lösung im laufenden Betrieb mit echten Daten, Mitarbeitern und Dienstleistern ausprobiert werden.

Wer also schnell durchstarten und ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis möchte, sollte die Facility-Management-Software Wowflow unkompliziert und unverbindlich ausprobieren.