Brandschutzdokumentation: Vorschriften, Software & Checkliste

Macht Ihnen die manuelle Brandschutzdokumentation zu schaffen? Zwischen den vielen Papier-Checklisten, Berichten und Nachweisen verliert man schnell den Überblick und fürchtet, bei einer Kontrolle ins Stocken zu geraten.

In unserem Artikel erfahren Sie, wie wichtig der Brandschutznachweis ist. Außerdem beleuchten wir, welche Funktionen eine Software für die Brandschutzdokumentation haben sollte, um nicht nur den Überblick zu behalten, sondern auch Zeit zu sparen.

Schluss mit dem Stress – entdecken Sie, wie Sie die Dokumentation Ihrer Brandschutzmaßnahmen entspannter erledigen können.

Inhaltsübersicht
Das Wichtigste auf einen Blick
  • Die Vorschriften variieren in der DACH-Region und in den Bundesländern. Daher ist es essenziell, sich bei den örtlichen Behörden zu informieren.

  • Welche Anforderungen an die Brandschutzmaßnahmen gestellt werden, hängt auch von der Art des Gebäudes ab.

  • Brandschutzdokumentation Software, hat bei der regelmäßigen und verpflichtenden Brandschutzdokumentation viele Vorteile gegenüber Excel, Word & Co.
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Was ist eine Brandschutzdokumentation?

Die Brandschutzdokumentation ist eine umfangreiche Sammlung von Verhaltensregeln und Maßnahmen, die darauf abzielen, sowohl Menschenleben als auch Sachwerte vor Schäden zu bewahren.

Das Dokumentieren ist zwar mühsam und zeitaufwendig, ist jedoch gesetzlich verpflichtend.

Ein Brand in einem Gebäude kann verheerende Auswirkungen auf Menschen und Gebäude haben. Deshalb ist eine umfassende Dokumentation, die leicht zugänglich ist, von höchster Bedeutung.

Wir empfehlen, für den Brandschutz sowohl über eine digitale als auch über eine analoge Dokumentation zu verfügen. Über die Vorteile einer digitalen Dokumentation erfahren Sie später mehr…

Regelmäßige Wartung von Brandschutzanlagen spielt eine entscheidende Rolle im Facility Management, da sie dazu beiträgt, das Risiko von Bränden zu minimieren.

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Welche Informationen enthält eine Brandschutzdokumentation?

Was genau zu dokumentieren ist, ist je nach Land, Region und den dort geltenden Gesetzen unterschiedlich. Im Wesentlichen müssen alle Maßnahmen für den Brandschutz verständlich und nachvollziehbar dokumentiert werden, um im Falle einer Kontrolle gut gerüstet zu sein.

Trotz der unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen gibt es einige grundlegende Informationen, die in einer Brandschutzdokumentation enthalten sein müssen:

  • Informationen über das Gebäude (Pläne, Grundriss)
  • Eine Gefährdungsbeurteilung (Brandgefahranalyse, Brandrisikobewertung)
  • Das Brandschutzkonzept (Beschreibung der angewandten Brandschutzmaßnahmen)
  • Details zu Brandschutzeinrichtungen (Brandschutztüren, Sprinkleranlagen, Feuerlöscher usw.)
  • Informationen zum Brandschutzbeauftragten
  • sonstige relevante Informationen (Mitarbeiterschulungen und Informationen zum Umgang mit gefährlichen Materialien).
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Was ist im Brandschutz gemäß den Vorschriften zu dokumentieren?

In Bezug auf die Dokumentation von Brandschutzmaßnahmen ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Anforderungen in verschiedenen Ländern und Bundesländern erheblich variieren können. Ebenso sind die Gegebenheiten vor Ort entscheidend für die genaue Ausgestaltung der Dokumentation.

Für die Erstellung einer Brandschutzordnung und deren Aushang können Sie sich beispielsweise an der DIN 14096 orientieren. 

Diese Norm legt präzise Verhaltensregeln für Personen innerhalb eines Gebäudes fest und definiert, welche Informationen im Gebäude sichtbar angebracht werden müssen.

Den Überblick über die Brandschutzdokumentation zu behalten, erfordert zunächst ein klares Verständnis der aktuellen Rechtslage. Es ist entscheidend, regelmäßig die Gesetzesvorschriften zu überprüfen, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen erfüllt sind. 

In Österreich bietet das Arbeitsinspektorat die Möglichkeit, konkrete betriebliche Fragen zu stellen.

Herausforderungen bei der Verwaltung und Aktualisierung papiergebundener Brandschutzdokumentation

Es gibt immer noch viele Fälle, in denen die Brandschutzdokumentation auf Papier erledigt wird. Das birgt das Risiko, dass selbst die am besten strukturierten analogen Dokumente im Ernstfall durch das Feuer zerstört werden. Selbst bei Verwendung herkömmlicher Programme, wie Word und Excel für die Verwaltung von Instandhaltungen und dem Versenden von Fotos per E-Mail ist der Dokumentationsaufwand ziemlich hoch.

Daher hat die Nutzung von Brandschutzdokumentationssoftware einige Vorteile.

Die Vorteile von Software zur Verwaltung der Brandschutzdokumentation

Es ist von Vorteil, spezialisierte Software für die Dokumentation zu nutzen, anstatt sich auf traditionelle Büroanwendungen zu verlassen. Dieser Ansatz ermöglicht nicht nur eine schnellere Dokumentation, sondern erleichtert auch den Zugriff auf Informationen.

Hierdurch erhalten Sie automatisch einen besseren Überblick über die Brandschutzdokumentation.

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Welche 7 Funktionen sollte eine gute Software für die Brandschutzdokumentation haben?

1. Anlagenmanagement

Ein effizientes Anlagenmanagement hilft dabei, technische Anlagen in einem System zu erfassen. Das ermöglicht einen schnellen Überblick und erleichtert die rechtzeitige Planung von Wartungsarbeiten. Mit Wowflow können Sie ganz einfach Gruppen für Ihre Brandschutzeinrichtungen erstellen, zum Beispiel für alle Rauchmelder im ersten Stock.

2. Checklisten

Checklisten spielen eine entscheidende Rolle bei regelmäßigen Brandschutzbegehungen, um sicherzustellen, dass keine Details übersehen werden. Mithilfe von Wowflow können Sie die zu überprüfenden Details mühelos in eine Checkliste umwandeln – so übersehen Sie nie wieder wichtige Arbeitsschritte.

3. Aufgabenmanagement

Klare und transparente Aufgabenverteilung ermöglicht es jedem im Team schnell zu erkennen, wer woran arbeitet und welche Aufgaben überfällig sind. Mit Wowflow können Sie Aufgaben internen Mitarbeitern und externen Dienstleistern zuweisen und den Fortschritt beaufsichtigen.

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4. Aktivitätsverlauf

Ein übersichtlicher Aktivitätsverlauf zeigt schnell, welche Instandhaltungsmaßnahmen an einer Anlage bereits durchgeführt wurden, von wem und zu welchem Zeitpunkt.

5. QR-Codes

Durch das Scannen von vor Ort oder an Gewerken angebrachten QR-Codes kann jeder auf einfache Weise Meldungen und Checklisten abrufen sowie sonstige Informationen erhalten. Dies ist besonders praktisch bei Brandschutzbegehungen.

6. Fotodokumentation

Die Fotodokumentation spielt eine entscheidende Rolle, besonders bei regelmäßigen Überprüfungen. Fotos dienen nicht nur als Beweismittel, sondern erleichtern auch die Berichterstellung.

7. Textbausteine

Textbausteine in unserer Software ermöglichen es, sich wiederholende Textpassagen mit nur einem Klick auszuwählen. Das macht die Dokumentation sowie die Berichterstellung wesentlich effizienter.

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Tipps zur Auswahl und Implementierung einer geeigneten Software

Bei der Wahl und Einführung einer passenden Softwarelösung empfehlen wir immer eine Software as a Service (SaaS)

Das hat zwei Vorteile: Erstens brauchen Sie kein großes internes IT-Team, weil Wartung und Updates vom Anbieter übernommen werden. Zweitens sind Ihre Daten bei einer Brandschutzdokumentation nicht lokal gespeichert, was im Ernstfall entscheidend ist. 

Die Nutzung der Cloud bedeutet auch zusätzliche Sicherheit. Außerdem zeichnen sich SaaS-Lösungen durch ihre schnelle Implementierung aus, was einen reibungslosen Übergang und eine zeitnahe Nutzung der Software ermöglicht.

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Fazit

Brandschutzvorschriften variieren je nach Land und Bundesland. Daher ist es wichtig, sich vor Ort bei den örtlichen Behörden zu informieren, um die spezifischen Anforderungen zu verstehen. Die Art des Gebäudes beeinflusst ebenfalls, welche Brandschutzmaßnahmen erforderlich sind.

Eine Software, die auf Dokumentation und Facility Management spezialisiert ist, bietet klare Vorteile im Vergleich zu herkömmlicher Bürosoftware. Sie erleichtert die regelmäßige Aktualisierung von Brandschutzdokumentationen und Instandhaltungsmaßnahmen von Brandschutzeinrichtungen, wie beispielsweise Brandschutztüren.

Dies trägt dazu bei, den gesetzlichen Verpflichtungen leichter nachzukommen. Eine cloudbasierte SaaS-Lösung wie Wowflow bietet zudem den zusätzlichen Vorteil, keine Zeit und Ressourcen für Updates und Wartung in Anspruch zu nehmen.

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Häufig gestellte Fragen

Ja, Arbeitgeber sind verpflichtet, für eine sichere Arbeitsumgebung zu sorgen, und dazu gehört auch der Brandschutz.

Es gibt eine Vielzahl von Brandschutzmaßnahmen, die je nach Art des Gebäudes, seiner Nutzung und den örtlichen Vorschriften variieren können. Hier sind einige Beispiele: Feuerlöscher, Brandmeldeanlagen, Rauchmelder, Fluchtpläne, Brandschutztüren, Warnschilder, Sprinkleranlagen usw.

Der bauliche Brandschutz umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen und Bauelementen, die dazu dienen, Brände zu verhindern, ihre Ausbreitung zu begrenzen und die Sicherheit von Personen und Sachwerten zu gewährleisten.

Hier sind einige Beispiele: Das Gebäude wird in mehrere Abschnitte unterteilt, um zu verhindern, dass sich ein Brand im gesamten Gebäude ausbreitet. Der Einsatz von feuerbeständigen Baustoffen bei tragenden Elementen in einem Gebäude soll die Einsturzgefahr verringern.

Sprinkleranlagen dienen der direkten Brandbekämpfung. Brandabschottungen sollen bei Öffnungen in Wänden, zum Beispiel für Kabelkanäle, die Verbreitung von Rauch und Flammen verhindern. Lüftungsanlagen dienen dazu, rauchfreie Fluchtwege zu schaffen, indem der Rauch abgesaugt wird.

Die Basis eines umfassenden Brandschutzkonzepts bilden die drei Säulen: vorbeugender Brandschutz, abwehrender Brandschutz und organisatorischer Brandschutz. Der vorbeugende Brandschutz zielt darauf ab, Brände im Voraus zu verhindern, indem bauliche Brandschutzmaßnahmen implementiert werden.

Eine abwehrende Brandschutzmaßnahme umfasst die Bekämpfung eines aktiven Brandes, beispielsweise durch den Einsatz von Feuerlöschern oder Sprinkleranlagen. Der organisatorische Brandschutz schafft klare Strukturen und Abläufe für Evakuierungen sowie die Zusammenarbeit mit Rettungskräften.

In Österreich und Deutschland ist der Arbeitgeber dafür verantwortlich, dass im Betrieb alle Brandschutzvorschriften eingehalten werden. Falls erforderlich, kann er Aufgaben an Brandschutzbeauftragte und Facility Manager übertragen. Die Gesamtverantwortung liegt jedoch beim Unternehmer.

Je nach Nutzung, beispielsweise Büro- oder Wohngebäude, sowie basierend auf der Höhe, Grundfläche und der Anzahl der Stockwerke, wird ein Gebäude hinsichtlich seines Gefahrenpotenzials bewertet und in eine von fünf verschiedenen Gebäudeklassen eingestuft. Die verschiedenen Stufen der Gebäudeklassen erfordern unterschiedliche Anforderungen an die zu treffenden Brandschutzmaßnahmen.

Wie die Gebäudeklassen im Detail zu verstehen sind, wird anschaulich in diesem Video erläutert.

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