Hausmeister App: Der große Vergleich in 2026

Dieser Artikel wurde am 08.01.2026 überarbeitet und auf Aktualität überprüft.

Keine Lust mehr auf Zettelchaos, unübersichtliche Excel-Listen und ein übervolles WhatsApp-Postfach? Dann wird es Zeit für eine Hausmeister App.

Die smarte Anwendung verbessert nicht nur die Kommunikation zwischen Reinigungskräften, Handwerkern und Facility Managern, sondern ermöglicht auch eine lückenlose Aufzeichnung und zentrale Aufgabenplanung. Die Entscheidung für eine App fällt also leicht. Doch die Wahl des Anbieters ist schwer, denn der Markt ist groß und unübersichtlich.

Aber keine Sorge: In diesem Artikel erfahren Sie, welche Lösung für welche Zwecke am besten passt. Wir haben dafür die sieben wichtigsten Anbieter im DACH‑Markt verglichen.

Inhaltsübersicht

Auf einen Blick: Die wichtigsten Apps im Vergleich

Für den großen App-Vergleich 2026 haben wir sieben Tools ausgewählt, die im deutschsprachigen Raum etabliert sind und einen echten Mehrwert für Gebäudeverwalter und Dienstleister bieten. Denn aus unserer jahrelangen Erfahrung als Facility Manager wissen wir: Nur weil eine Lösung teuer ist, erleichtert sie den Arbeitsalltag noch lange nicht.

Folgende Anbieter haben wir auf Grundlage der untenstehenden Kriterien ausgewählt:

Wowflow

Die Hausmeister-Software fokussiert sich auf Mobile-First-Anwendungen. Die intuitiv bedienbare App eignet sich für kleine und große Unternehmen – und das bereits ab 99 Euro im Monat.

net-haus Software

Einer der prominentesten Anbieter ist net-haus Software. Nach eigenen Angaben nutzen die Hausmanager-App über 400 Kunden. Ein Grund: Die Lösung gibt es ab 135 Euro im Monat*, was sie preislich attraktiv macht.

Hausmeisterapp

Die Hausmeisterapp eignet sich für Einzelunternehmer und kleine Teams. Sie erhalten grundlegende Anwendungen zu einem geringen Preis: das Tool gibt es bereits ab 12,99 Euro im Monat*.

iPM Cloud

Internationale Teams sind im Gebäudesegment keine Seltenheit. iPM Cloud bietet deswegen Übersetzungen in über 130 Sprachen. Die Software ist daher besonders für formularbasierte Tätigkeiten interessant.

HERO Handwerkersoftware

Das Werkzeug, das ein Held sein möchte: HERO ist eine cloudbasierte Handwerkersoftware inklusive App für Büro, Baustelle und Werkstatt. Das Tool für kleine und mittlere Unternehmen gibt es ab 59 Euro im Monat*.

ToolTime

„Klick. Klick. Feierabend“ so lautet das Motto von ToolTime. Wenn es nur so einfach wäre. Die Lösung bietet dennoch einen guten Funktionsumfang für kleine und mittlere Handwerksbetriebe – und das ab 56 Euro im Monat*.

PlanD

PlanD ist eine Software speziell für Gebäudereiniger. Sie bietet Funktionen wie die Erstellung von Dienstplänen, Lohnabrechnungen und Angeboten.

Hier die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Anbieter zusammengefasst, mehr dazu weiter unten:

Anbieter Teamgröße (ideal) Fokus Preis* Geeignet für…
Wowflow kleine bis große Teams Hausmeister und Facility-Management, Mobile-First ab 99 €/Monat* moderne Hausmeister-Teams
net-haus Software kleine bis große Teams klassisches Hausmeister-ERP ab 135 €/Monat* größere Hausmeister-Services
Hausmeisterapp Einzelunternehmen und kleine Teams günstige Basis-App ab 12,99 €/Monat* kleine Teams, Einzel-Hausmeister
iPM Cloud kleine bis mittlere Teams Checklisten / Zeiterfassung auf Anfrage Hausmeister mit Fokus auf Formulare
HERO kleine bis mittlere Teams Auftragsabwicklung auf Baustellen ab 59 €/Monat* Handwerker mit Hausmeister-Anteil
ToolTime kleine bis mittlere Teams Buchhaltung, Baustellenplanung ab 79 €/Monat* Handwerksbetriebe
PlanD mittlere Teams bis große Unternehmen Einsatzplanung und Buchhaltung auf Anfrage Reinigungsfirmen mit Hausmeistertasks

*Stand: Dezember 2025. Alle Preise ohne Gewähr.

Wann lohnt sich eine App?

Bevor sich Hausmeisterdienste – ob groß oder klein – mit der Frage beschäftigen, welche App die beste für sie ist, steht eine ganz andere Entscheidung an: Brauchen wir überhaupt eine digitale Lösung oder genügen weiterhin Papier und bestehende Tools wie Excel?

Die Antwort hängt stark davon ab, ob existierende Strukturen zum Risiko und Kostentreiber werden.

Checkliste

Um das zu überprüfen, kann folgende Checkliste helfen:

Nachvollziehbarkeit

  • Haftungsfälle können wir entkräften, weil wir lückenlos belegen können, wann und von wem Kontrollen durchgeführt wurden.
  • Darüber hinausgehende gesetzliche oder vertragliche Dokumentationspflichten speichern wir zentral und revisionssicher.
  • Die Erledigung von Aufträgen können wir Auftraggebern und Versicherungen auch Monate später lückenlos nachweisen.

Kommunikation

  • Wir haben einen zentralen Kanal zu laufenden Aufträgen.
  • Der Fortschritt von Aufgaben wird zentral erfasst.
  • Unsere Hausmeister müssen sehr selten im Büro nachfragen, um Details zu einer Aufgabe zu klären.
  • Bei der Übergabe von Aufträgen zwischen Gewerken oder Schichten verlieren wir kein Wissen.

Kosten

  • Es entstehen keine zusätzlichen Wegzeiten, weil Material und Informationen immer am richtigen Ort sind.
  • Wir erfassen Arbeitszeiten reibungslos, sodass wir einen guten Überblick über Durchschnittszeiten, Engpässe und Leerläufe haben.
  • Es kommt nicht zu Doppelarbeiten.
  • Die Buchhaltung ist schnell erledigt, weil alle benötigten Daten leicht auffindbar sind.

Überblick

  • Wir wissen immer, wo unsere Mitarbeiter sind und woran sie arbeiten.
  • Wir können Aufgaben gut priorisieren und unsere Personalplanung daran ausrichten.
  • Mängel und Verschleiß an Gebäuden erkennen wir früh und beheben sie präventiv.

Die aufgeführten Punkte fokussieren sich auf die wichtigsten Hausmeister-Aufgaben, auch wenn sie nicht alle Facetten abbilden können. Dafür sind die Hausmeistertätigkeiten zu vielfältig.

Trotzdem gibt die Checkliste einen Hinweis darauf, ob eine Software eingeführt werden sollte:

An maximal drei Stellen fehlt ein Häkchen

Kein Handlungsbedarf. Solange die manuellen Prozesse übersichtlich bleiben und keine dokumentarischen Haftungsrisiken bestehen, ist eine App nicht notwendig.

Es fehlt an mehr als drei Stellen ein Häkchen

Es besteht Handlungsbedarf, da die fehlende Digitalisierung ein Geschäftsrisiko darstellt – sowohl aus rechtlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht. Es sollte zeitnah eine digitale Lösung, beispielsweise in Form einer App, eingeführt werden, auch wenn Kosten in Form von Lizenzen, Schulungen und gegebenenfalls Integration anfallen.

Beim Blick auf den ROI (Return on Investment) sollte eine Abwägung zwischen Möglichkeiten und Kosten erfolgen. Es bringt wenig, Geld für eine breite Palette an Möglichkeiten auszugeben, wenn diese nur teilweise genutzt werden. Genauso ist es wenig sinnvoll, am Umfang zu sparen, wenn dadurch ein weiteres Tool notwendig wird.

Damit Kunden diese Abwägung optimal treffen können, bieten einige Software-Hersteller kostenlose Testphasen an. Die mobile Hausmeister App von Wowflow kann beispielsweise unverbindlich 14 Tage lang im Betrieb ausprobiert werden.

Die 7 wichtigsten Apps im Vergleich

Die Entscheidung ist gefallen: Eine mobile Anwendung für die Objektbetreuung muss her. Doch welche soll genauer unter die Lupe genommen und, falls möglich, im laufenden Betrieb getestet werden? Unsere detaillierte Übersicht der 7 wichtigsten Apps in 2026 liefert Unterstützung bei der Suche.

Wowflow – Mobile-First-Ansatz für reibungslose Prozesse

Die Hausmeister-Software von Wowflow folgt konsequent dem Mobile-First-Ansatz. Das zeigt sich an der App: Sie erhält überwiegend Top-Bewertungen in den Stores (Google Play: 4,5, Apple iOS Store: 4,4). Dank ihrer intuitiven Benutzeroberfläche erreichen die Akzeptanzraten bis zu 90 Prozent.

Kein Wunder, dass sich das Unternehmen seit der Gründung vor fünf Jahren zu einem führenden Anbieter für die Objektverwaltung in Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelt hat: Mehr als 100 Kunden setzen Wowflow ein – von kleinen Teams ab 5 Mitarbeitern bis hin zu großen Dienstleistern mit über 500 Angestellten wie WISAG und ISS.

Neben den benutzerfreundlichen Modulen und der zuverlässigen App sprechen vor allem das hervorragende Kundenportal für Anfragen, die QR-Code-Integration und der Support für Wowflow.

Hauptfunktionen:

  • Auftragsmanagement und Ticketing: Projekte können per E-Mail oder QR-Code an einem Ort gesammelt und ihr Status in Echtzeit nachverfolgt werden.
  • Analysen und Reportings: Berichte können mit wenigen Klicks als PDF erstellt, mit dem eigenen Logo versehen und an Kunden geschickt werden.
  • Geräte- und Schlüsselmanagement: Egal ob Bohrmaschine, Schlüssel oder Rasenmäher – Nutzer behalten über alle verliehenen Gegenstände den Überblick.
  • Kundenportal: Eingehende Kunden-Tickets werden zentral gesammelt und die Absender über den neuesten Stand auf dem Laufenden gehalten.
  • Wartungsplanung und Instandhaltung: Interne Techniker oder Dienstleister werden automatisch über vorzunehmende Wartungen informiert.
  • Checklisten und Formulare: Entsprechend der Inspektions- oder Wartungsanforderungen lassen sich Formulare und Checklisten flexibel erstellen.
  • Anlagenmanagement: Über die App werden alle Assets erfasst.

Wowflow im Einsatz:

Vorteile:

  • Die Software gehört laut Bewertungen zu den besten am Markt.
  • Auch die App wird mit Bestnoten bewertet.
  • Wowflow unterstützt zehn verschiedene Sprachen wie Deutsch, Englisch, Polnisch, Russisch, Italienisch und Ukrainisch.
  • Kunden können Tickets über ein zentrales Portal einreichen und deren Status verfolgen.
  • Die Software kann 14 Tage lang kostenlos im Betrieb getestet werden.
  • Für die Zuweisung aller Aufgaben können auch Dienstleister auf der Plattform integriert werden – ohne zusätzliche Kosten und deren Registrierung.
  • Aktuelle E-Mails synchronisiert Wowflow automatisch, was den manuellen Aufwand erheblich reduziert.

Nachteile:

  • Die App eignet sich nicht für Einzelunternehmen und Teams mit weniger als vier Menschen.
  • Der Anbieter hat keine GEFMA-Zertifizierung.
  • Die Software konzentriert sich auf Kernprozesse des betrieblichen Facility-Managements; deshalb fehlen einzelne Funktionsbausteine wie die Zeiterfassung.

Wowflow fokussiert sich auf eine mobile Arbeitsweise mit Smartphone und Tablet. Die App ist daher hoch entwickelt und bietet auch Offline-Features für eine lückenlose Aufzeichnung. Nicht nur deswegen gehört Wowflow zu den führenden Anbietern für die Objektverwaltung, sondern auch wegen des hervorragenden Kundenportals für das Ticketing.

  • Geeignet für kleine bis große Teams
  • Lizenzkosten: 14-tägiger Testzeitraum, danach ab 99 Euro im Monat*
  • Trusted-Bewertung: 4,7 (92 Rezensionen)

Net-Haus Software

Quelle: Net-Haus Webseite (Screenshot vom 16.12.2025)

Net-Haus Software gehört zu den ältesten Anbietern am Markt: Die Firma gibt es seit 25 Jahren; 2004 präsentierte es seine erste webbasierte Gebäudemanagementsoftware hausmanager, die wenig später um die TechnikerApp erweitert wurde.

Eigenen Angaben zufolge arbeiten etwa 4.500 Techniker täglich mit der mobilen Anwendung. Sie bietet die Möglichkeit, Aufgaben und Termine im Blick zu behalten, Anlagen zu verwalten sowie Features für die Aufzeichnung.

Hauptfunktionen:

  • Planung: Dank eines integrierten Kalenders inklusive Ausführungszeit, Tätigkeitsbeschreibung und Ansprechpartner werden alle Aufgaben im Blick behalten.
  • Wartungsaufgaben: Über die App lassen sich Stunden, Materialverbrauch und Zählerstände auch offline erfassen.
  • Anlagenverwaltung: Per Smartphone oder Tablet können wichtige Informationen wie Einbaudatum sowie Wartungsverträge und weitere Dokumente abgerufen werden.
  • Ticketsystem: Mängel oder Schäden lassen sich direkt über die App mit Foto und Beschreibung erfassen.

Vorteile von Net-Haus:

  • Net-Haus gehört zu den etabliertesten Anbietern.
  • Der Hersteller bietet zahlreiche API-Schnittstellen für Tickets, Zählerwerte, Materialien und Artikel, Objekte und Adressen sowie technische Anlagen, Inventargegenstände und Terminserien.
  • Die Hausmeister-Software ist auch als On-premise-Version verfügbar.
  • Die Software kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden.
  • Funktionen und Datenqualität entsprechen der GEFMA 444-Zertifizierung.

Nachteile von Net-Haus:

  • Einige User bemängeln das veraltete Design sowie Probleme bei der Handhabung.
  • Net haus wurde jüngst vom polnischen CAFM-Anbieter Singu übernommen. Dessen Strategie für das Unternehmen ist noch unklar.
  • Die App wird im Google Play Store mit 3,6 und bei Apple mit 3,8 bewertet. Viele Wettbewerber schneiden besser ab.

Net-Haus ist am Markt seit langer Zeit präsent. Das hat zwei Seiten: Einerseits mutet die Benutzeroberfläche etwas veraltet an. Das kann zu Frust unter Mitarbeitern und Dienstleistern führen. Andererseits ist der Funktionsumfang umfassend und praxiserprobt. Hausmeisterdienste können hier auf Bewährtes setzen. Generell ist die Software für Betriebe mit bis zu 200 Mitarbeitern geeignet. Für Einzelunternehmen und Teams mit weniger als fünf Mitgliedern ist sie weniger zu empfehlen.

  • Geeignet für kleine bis große Teams
  • Lizenzkosten: 30-tägiger Testzeitraum, danach ab 135 Euro im Monat*
  • Trusted-Bewertung: 3,7 (16 Rezensionen)

Hausmeisterapp.com

Quelle: Hausmeisterapp Webseite (Screenshot vom 16.12.2025)

Wie der Name bereits andeutet, ist die Hausmeisterapp eine schlanke Lösung, fokussiert auf mobile Anwendungen. Sie bietet ein Ticketsystem mit Bewohnerzugang sowie einen Abfuhrkalender. Auch das Personalmanagement samt Urlaubsplanung und Zeiterfassung ist integriert.

Die Anwendung eignet sich wegen ihres schmalen Leistungen besonders für kleinere Teams. Dank einer intuitiven Benutzeroberfläche können sie sich schnell in die Bedienung einarbeiten, sodass die Hausmeisterapp ohne lange Implementierungszeit und großen Schulungsaufwand einsatzbereit ist.

Hauptfunktionen:

  • Abfuhrkalender: Kalender der Entsorgungsunternehmen lassen sich integrieren, um daraus personenbezogene Aufgaben zu einzelnen Mülltonnen zu generieren.
  • Personalmanagement: Hausmeisterapp bietet zahlreiche Features für die Team-Organisation, darunter eine digitale Personalakte, Urlaubsplanung und Aufgabenplanung.
  • Ticketsystem: Aufgaben können zentral erfasst und nachverfolgt werden.
  • Kundenkommunikation: Die App ermöglicht es, dass Tickets auch von externen Beteiligten, zum Beispiel von der Hausverwaltung oder Mietern, kommentiert werden können.
  • Buchhaltung: Daten können nahtlos mit dem Buchhaltungssystem Lexware Office ausgetauscht werden.

Vorteile von Hausmeisterapp:

  • Eines der preisgünstigsten Tools am Markt.
  • Die App hat sehr gute Bewertungen in den Stores (Google: 4,5, Apple: 5,0).
  • Es besteht die Möglichkeit, die Features kostenlos zu testen.
  • Das Buchhaltungstool Lexware kann problemlos angebunden werden.
  • Die Software kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden.

Nachteile von Hausmeisterapp:

  • Für große und mittlere Teams potenziell weniger passend, da zentrale Tools wie Kundenportal, Anlagenmanagement oder QR-Codes fehlen.

Hausmeisterapp ist eine übersichtliche und schlanke Lösung, die sich auf die Kernprozesse fokussiert. Die Software ist daher vor allem für kleinere Teams mit bis zu 10 Personen geeignet. Sie erhalten mit der Hausmeisterapp eine preisgünstige Möglichkeit, Aufgaben zu erfassen, zu verteilen und nachzuverfolgen.

  • Für Einzelunternehmen und kleine Teams geeignet
  • Lizenzkosten: 30-tägiger Testzeitraum, danach ab 12,99 Euro im Monat*
  • Google Play Store: 4,5 (29 Rezensionen)

iPM-Cloud

Quelle: iPM Cloud Webseite (Screenshot vom 16.12.2025)

Es kommt nicht häufig vor, dass aus einem Hausmeisterdienst ein Softwareunternehmen wird. Bei iPM-Cloud ist genau das der Fall: 2017 entwickelten Dirk Hensel und Markus Krauthausen aus ihrem Immobilienpflegedienst die App. Ihr Ziel war es, den bürokratischen Aufwand zu reduzieren und Beschwerden schnell zu entkräften.

iPM Cloud legt deswegen einen Schwerpunkt auf Checklisten. So können durchgeführte Arbeiten kontrolliert und nachverfolgt werden. Daneben wird Wert auf eine automatisierte Zeiterfassung über QR-Codes und auf übersichtliche Dashboards für die zentrale Planung gelegt.

Hauptfunktionen:

  • Checklisten: Mithilfe von eigenen Checklisten kann sichergestellt werden, dass alle Aufgaben vollständig erfüllt werden.
  • Planung: Egal ob Müllentsorgung, Urlaubsvertretung oder anstehende Wartungen – Nutzer können alle wichtigen Informationen zentral über eine Plattform abrufen und teilen.
  • Dokumentation: Neben der Zeiterfassung bietet die App auch die Möglichkeit, einheitliche Protokolle anzufertigen.
  • Datenerfassung: Über QR-Codes an den Objekten sehen Mitarbeiter alle zu erledigenden Reparaturen und Kontrollen.
  • Rechnungsprogramm: Über das Programm lassen sich Angebote erstellen, Rechnungen versenden und Kalkulationen durchführen.

Vorteile von iPM-Cloud:

  • Inhalte lassen sich in über 130 Sprachen übersetzen.
  • Die Gründer stammen selbst aus dem Hausmeister- und Immobilienpflegedienst.
  • Es besteht die Möglichkeit, Checklisten und Protokolle flexibel anzulegen.
  • Die App hat gute Bewertungen (Apple Store: 4,6, Google Play Store: 4,8)

Nachteile von iPM-Cloud:

  • Manche Nutzer empfinden die Oberfläche als veraltet.
  • Es wird keine Preistransparenz hergestellt.
  • Es gibt keinen offiziellen Testzeitraum.
  • Es fehlen zentrale Funktionen wie Anlagenmanagement und Kundenportale.

iPM-Cloud stammt direkt aus der Praxis. Dadurch bietet sie viele wichtige Funktionen vor allem für Hausmeister-Dienste. Die Checklisten ermöglichen die Nachvollziehbarkeit, während die automatischen Übersetzungen die Zusammenarbeit erleichtern. Leider sind die Kosten nicht einschätzbar, da die Preisliste nicht öffentlich ist. Vermutlich ist der Preis relativ hoch.

  • Für kleine bis mittlere Teams geeignet
  • Lizenzkosten: keine Angaben
  • Google Bewertung: 5,0 (17 Rezensionen)

HERO Handwerkersoftware

Quelle: Hero Handwerkersoftware Webseite (Screenshot vom 16.12.2025)

In der Kategorie „Digitales Planungstool für Handwerksbetriebe“ ist HERO der Platzhirsch. Laut eigenen Angaben nutzen über 31.000 Menschen die Software. Entsprechend ist die App auch im Hausmeister-Bereich weit verbreitet.

Die Lösung deckt alle Aspekte des Arbeitsprozesses von Handwerkern ab – von der Auftragsannahme über mobile Bearbeitung bis Rechnungsstellung. Sie ermöglicht auch automatisierte Benachrichtigungen und digitale Unterschriften für Betriebe jeglicher Größe – von einzelnen Eigentümern über Mittelständler aller Gewerke bis hin zu großen Unternehmen mit mehreren Standorten.

Hauptfunktionen:

  • Rechnungsprogramm: Neben Angeboten lassen sich auch Kalkulationen und Rechnungen erstellen.
  • Mobile Zeiterfassung: Zeiten können über die HERO-App erfasst und direkt in Rechnungen überführt werden.
  • Personalverwaltung: Einsätze und Abwesenheiten werden zentral dargestellt, während Schnittstellen zu anderen Softwarelösungen die Buchhaltung weiter digitalisiert.
  • Auftragsabwicklung: Die Software überträgt eingehende Aufträge über ein Kontaktformular auf der Website direkt in die App.
  • HERO Automation (Zusatzfunktion): Terminplanung, Mail-Versand, Kundenakquise und mehr werden mithilfe von KI vereinfacht.

Vorteile von HERO:

  • Die Bedienung ist dank Drag-and-Drop sehr einfach.
  • Sehr solide Module wie Zeiterfassung, Rechnungsstellung und Einsatzplanung.
  • HERO Automation verspricht die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben und damit große Zeitersparnisse.
  • Die Software kann 14 Tage lang kostenlos getestet werden.

Nachteile von HERO:

  • Die Software ist für Handwerker und nicht speziell für Hausmeister konzipiert.
  • Nutzer berichten von Usability-Problemen auf Android-Geräten.

Im Handwerker-Bereich kennt fast jeder den schwarz-gelben Auftritt von HERO: Die Software ist bei Dachdeckern, Malern, Maurern Schreinern und anderen Gewerken weit verbreitet. Entsprechend eignet sie sich besonders für Firmen mit Hausmeisteranteil. Für reine Facility-Management-Betriebe scheidet sie jedoch aus, weil zentrale Funktionen wie Ticketing und Dokumentation fehlen.

  • Für kleine bis mittlere Teams geeignet
  • Lizenzkosten: 14-tägige Testphase, danach ab 59 Euro* im Monat
  • Trusted-Bewertung: 4,4 (2.624 Rezensionen)

ToolTime

Quelle: ToolTime Webseite (Screenshot vom 16.12.2025)

Das Berliner Unternehmen ToolTime hat es sich zur Aufgabe gemacht, Handwerksbetriebe zu digitalisieren. Mit Erfolg: Laut Website sparen Kunden dank der App bis zu 50 Prozent Bürozeit ein.

Im Vergleich zu HERO bietet ToolTime weniger Schnittstellen und einen geringeren Umfang an Funktionen. Das liegt vor allem daran, dass sich die Macher auf kleine und mittlere Betriebe fokussieren.

Hauptfunktionen:

  • Baustellenplanung: Anstehende Arbeiten können terminiert, erklärt, verortet und einem Mitarbeitern zugeordnet werden.
  • Dokumentation: Nach getaner Arbeit lässt sich alles per Foto, Text oder Sprachnotiz festhalten und mit einer digitalen Unterschrift quittieren.
  • Zeiterfassung: Per App lassen sich Arbeitszeiten erfassen und bei Bedarf einem Projekt zuordnen.
  • Digitales Aufmaß: Aufmaße werden direkt in der App berechnet und in Angebote überführt.
  • ToolTime Pay (Zusatzfunktion): Die Software ordnet eingehende Zahlungen automatisch der richtigen Rechnung zu.

Vorteile von ToolTime:

  • ToolTime ist unter Handwerkern im DACH-Raum weit verbreitet.
  • Praxiserprobte Module vor allem für Angebote und Rechnungen, Arbeitsabläufe und Zeiterfassung.
  • Für manche Profis könnte die neue Zusatzfunktion „ToolTime Pay“ einen großen Mehrwert bringen.

Nachteile von ToolTime:

  • Für Hausmeister-Tätigkeiten fehlen zentrale Features.
  • User berichten, dass eine Internetverbindung für die Arbeitszeiterfassung notwendig sei.
  • Die Software kann nur 7 Tage lang kostenlos getestet werden.

Laut ToolTime nutzen mehr als 20.000 Kunden die Software. Damit gehört sie zu den etabliertesten Tools vor allem bei kleineren und mittleren Handwerkern. Für größere Projekte und reine Hausmeisterdienste mangelt es ihr an entscheidenden Funktionen. Dazu zählen unter anderem das fehlende Kundenportal und wenig tiefgehende Features für die Ressourcenplanung.

  • Für kleine bis mittlere Teams geeignet
  • Lizenzkosten: 7-tägige Testversion, danach ab 79 Euro im Monat*
  • Trusted-Bewertung: 4,6 (492 Rezensionen)

PlanD

Quelle: PlanD Webseite (Screenshot vom 16.12.2025)

PlanD ist eine für Gebäudereiniger entwickelte Anwendung: Das Reinigungspersonal erfasst darüber die Arbeitszeiten, Objektleiter behalten alle Tätigkeiten in Echtzeit im Blick und der Innendienst bereitet die kommenden Aufträge vor.

Die Software-Lösung ist die Nummer 1 in der Branche und bei kleinen, mittleren und großen Reinigungsfirmen im Einsatz. Sie berichten von Zeitersparnissen, einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und einer besseren Kundenzufriedenheit dank PlanD.

Hauptfunktionen:

  • Auftragsmanagement: Aufgaben lassen sich zentral erstellen, priorisieren und nahtlos nachverfolgen.
  • Zeiterfassung: Das Ein- und Ausstempeln erfolgt über die mobile App.
  • Berichterstattung: PlanD erstellt Berichte zu Deckungsbeiträgen, Aufgabenstatus, Zeiterfassung und Arbeitsauslastung, um Engpässe oder Probleme zu erkennen.
  • Nachvollziehbarkeit: Erledigte Aufgaben lassen sich mit Fotos und Notizen belegen.
  • Kunden- und Objektmanagement: Kundendaten und Objektinformationen sind leicht zugänglich und miteinander verknüpft.

Vorteile von PlanD:

  • Gehört zu den beliebtesten Anwendungen im Reinigungssegment.
  • Einsatzplanung, Zeiterfassung, Lohnabrechnung und weitere Module sind gut durchdacht.

Nachteile von PlanD:

  • Die App wurde vor allem für Reinigungsfirmen entwickelt.
  • Für einen Kunden-Support über Telefon fallen zusätzliche Kosten an.
  • Es gibt eine Demo-Version, aber keinen kostenlosen Testzeitraum für die vollumfängliche Version.

Reinigungsfirmen auf dem Weg ins digitale Zeitalter setzen auf eine mobile Zeiterfassung und eine papierlose Auftragsplanung. PlanD liefert ihnen die nötigen Tools. Für Firmen mit einem größeren Dienstleistungsspektrum im Facility-Management ist die App allerdings zu eingeschränkt. Sie bietet beispielsweise keine Checklisten und kein Ticketsystem.

  • Für mittlere Teams und große Unternehmen geeignet
  • Lizenzkosten: keine Angaben
  • Trustpilot: 3,9 (25 Rezensionen)

So haben wir verglichen

Insgesamt sieben Hausmeister Apps haben wir eingehend analysiert. Sie alle sind im DACH-Raum etabliert und decken mit ihren Modulen unterschiedliche Bedürfnisse ab – abhängig der Teamgröße und der Branche.

Neben einer möglichst großen Vielfalt an Features legten wir bei der Auswahl der Anbieter ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der mobilen App. Ebenso wichtig waren die Zusammenarbeit mit Dienstleistern und Auftraggebern, der Implementierungsaufwand und der Support.

Die Informationen stammen aus einer Vielzahl von Quellen, darunter die Herstellerwebsites. Zugleich haben wir wertvolle Einblicke aus Rezensionen in den gängigen App-Stores, auf Vergleichsportalen sowie aus eigenen Kundengesprächen erhalten.

Hinweis: Alle Angaben zu Funktionen und Preisen basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen (Stand: Dezember 2025) und eigenen Tests. Sie können sich jederzeit ändern. Bitte prüfen Sie Details direkt beim Anbieter, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.

Fazit: Welche App passt zu wem?

Unser umfassender Vergleich zeigt: Der Markt ist enorm vielfältig. Für nahezu jedes Anforderungsprofil existiert die passende digitale Lösung: Wowflow unterstützt moderne Facility-Management-Teams, net-haus dagegen traditionelle, größere Hausmeisterfirmen mit GEFMA-Fokus. Kleinere Teams mit begrenztem Budget wiederum finden in der Hausmeisterapp eine schlanke und preisgünstige Alternative, während internationale Teams auf iPM Cloud setzen können. Spezielle Lösungen finden sich zudem für Handwerksbetriebe in Form von HERO und ToolTime sowie für Reinigungsunternehmen (PlanD).

Letztendlich ist die „beste“ Software diejenige, die optimal zu den individuellen Strukturen, der Teamgröße und den spezifischen Anforderungen passt. Um das herausfinden zu können, sollte der kostenlose Testzeitraum genutzt werden.

So bietet beispielsweise Wowflow Interessierten einen 14-tägigen Testzugang an. So lernen sie Wowflow als Hausmeister-Software unverbindlich kennen.

FAQ

Eine Hausmeister App ist eine mobile oder cloudbasierte Software, welche die Verwaltung von Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben an Immobilien vereinfacht. Die Funktionen fokussieren sich daher auf den praktischen Arbeitsalltag von Hausmeistern und kleineren Facility-Teams: Auftragsannahme, Fotodokumentation, digitale Berichterstellung und der nahtlose Austausch zwischen Büro und Außendienst. Das sorgt für eine lückenlose Aufzeichnung im Sinne der Verkehrssicherungspflicht. Im Vergleich dazu bieten Facility-Management-Lösungen noch weitergehende Funktionen unter anderem für das Energie- und Kostenmanagement.

Eine Hausmeister App rentiert sich bereits ab dem ersten Objekt, wenn mehrere Mitarbeiter und externe Dienstleister regelmäßige Wartungsarbeiten durchführen und Prüfpflichten vorliegen. Zielgruppen sind unter anderem Facility-Dienstleister, Hausmeisterbetriebe, Handwerker, Reinigungsfirmen und Firmen mit verteilten Liegenschaften.

Lizenzkosten für Anwendungen variieren stark und hängen von der Anzahl der Nutzer im Unternehmen ab. Bei Wowflow beispielsweise kostet der erste Anwender 99,90 Euro im Monat, jeder weitere aktive Mitarbeiter 39,90 Euro. Um besser entscheiden zu können, ob eine Investition sich lohnt, kann die Lösung 14 Tage lang kostenlos im Betrieb getestet werden.

Manche Anbieter bieten eingeschränkte, kostenlose Versionen mit Basisfunktionen an. Diese decken aber nicht den kompletten Funktionsumfang ab, der für ein produktives Facility-Team nötig ist. Allerdings bieten fast alle seriösen Software-Hersteller kostenlose Testphasen an. In einem begrenzten Zeitabschnitt lässt sich unverbindlich prüfen, ob die App für die eigenen Prozesse geeignet ist.