Wie eine große Lebensveränderung zur Gründung von Wowflow geführt hat

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Für Drazen Ivanis öffnet sich nach einer Trennung eine neue Türe…

Von 2015 auf 2016 löste sich der ursprüngliche Plan von CEO und Wowflow-Gründer Drazen Ivanis in Luft auf. Mit damals 32 Jahren trennte er sich von seiner langjährigen Freundin – sesshaft werden und eine Familie gründen standen also nicht mehr zur Debatte.

Was jetzt?

“Es war mir klar, wenn ich ein Risiko eingehen kann, dann mit 33. Später wird das nicht gehen. Und ich wollte es nicht bereuen, es nicht versucht zu haben.”

Drazen Ivanis, Gründer und CEO von Wowflow

Und das hat er auch getan: Als Workaholic konnte er sich in seinem damaligen Job als technischer Leiter des Wiener Donauzentrums irgendwann nicht mehr weiterentwickeln. Der Wunsch nach der Selbstständigkeit wuchs dadurch immer stärker. Allerdings: Wer gründen will braucht eine Idee. So besuchte Ivanis ein Start-up Event nach dem nächsten und nahm überall etwas mit. Langsam aber sicher kristallisierte sich heraus, dass er durchaus das Zeug zum Gründer hatte.

Ungefähr fünf Monate lang ging das so weiter. Ivanis las in dieser Zeit viel und arbeitete hart daran alte Glaubenssätze zu ändern. Denn wer gründen will, braucht das richtige Mindset.

“Nach einem Jahr wurde der innere Druck einfach zu groß. Ich musste etwas tun. Starten. So habe ich meinen alten Job im Donau Zentrum gekündigt und mich an die Arbeit gemacht.”

Die Facility Services Software Wowflow wurde geboren.

Bis zum heutigen Tag ist das Gründerleben hart. Aber gerade zu Beginn ist Ivanis immer wieder auf große Hürden gestoßen, die ab und zu schlicht und einfach beängstigend sein konnten. “2016 bis 2020 waren die “harten Jahre des Lernens”. Besonders 2019 war für Wowflow und mich keine einfache Etappe. Es kam einfach nicht genug Geld herein – teilweise konnte ich die Software-Entwickler kaum bezahlen.” An einen Unternehmerlohn war zu dieser Zeit natürlich nicht zu denken. “Ich musste vor allem in finanzieller Hinsicht zurückstecken.”

Die gewonnene Freiheit, die Motivation und die Vision erhielten das Projekt jedoch – zum Glück – am Leben. Und auch an Kampfgeist mangelte es Ivanis noch nie: Kampfsport und Bodybuilding lehrten ihn diesen. Was Wowflow ebenfalls sehr entgegenkam war die Pandemie Anfang 2020. Durch sie wurde klar, wie wichtig es ist die Digitalisierung voranzutreiben – auch im Facility Management. Video-Calls wurden zur Norm und ersparten Ivanis viel Zeit, die er sonst auf dem Weg zu Kundenterminen verloren hat. Zu dem Zeitpunkt stieß auch Co-Founder Mykhailo Voronoko dazu.

Seither geht es für Wowflow steil bergauf: Investoren konnten von Ivanis Vision überzeugt werden. Das Team wächst stetig. Und auch Drazen Ivanis ist zufrieden: Er kann sich rasch entfalten, wie es in einem Konzern als Angestellter so nicht möglich war.

“In einem großen Unternehmen kommst du immer nur so weit, wie es dein Vorgesetzter zulässt.”

Auch ein neues und nicht ganz so zeitaufwändiges Hobby hat sich gefunden: In seiner Freizeit ist Ivanis auf seinem Mountainbike in den Bergen oder der Wiener Umgebung anzutreffen.

Lesen Sie bald wie Co-Gründer Mykhailo Voronko zu Wowflow stieß.

Drazen Ivanis, Mykhailo Voronko, Wowflow Software für Reinigungsunternehmen
Drazen Ivanis und Mykhailo Voronko

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